7 Jahre nach meinem letzten Besuch hat sich nicht viel verändert. Es wirkt so als wenn man einige der Blocks inzwischen praktisch aufgegeben hat. In 3 Gebäuden scheinen aber noch einige Menschen zu leben. Sie wirken wie auf verlorenem Posten zwischen all dem Verfall und werden sicher eines Tages ebenfalls aufgeben müssen. Dort wo niemand mehr wohnt sind fast alle Eingänge frei zugänglich, mit den entsprechenden Folgen. Heizungen, Gehwegplatten und was man sonst gebrauchen könnte werden geklaut. Den Rest übernimmt die Natur. Zum Teil fliegen Schwalben durch die zerstörten Fenster bis in die Wohnungen. Sie finden in Basepohl nun ideale Bedingungen zur Aufzucht ihrer Jungen. Auch das Wetter (Regen, Kälte, Wind) hinterlässt seine Spuren und die Wege vor den Häusern (wenn noch vorhanden) sind vielfach kaum noch zu erkennen, so überwuchert sind sie von Gras. Am See ist noch immer eine kleine Badestelle vorhanden. Sie wird auch von den anliegenden Kleingärtnern genutzt, die ihre Anlagen wirklich sehr gut pflegen. Auch das Bundeswehrgelände macht einen sauberen Eindruck. Außer dem Wachmännchen am Haupteingang konnte ich dort allerdings kein menschliches Leben entdecken (es war allerdings Sonntag). Wer die Siedlung ebenfalls mal wieder besuchen möchte und wie ich kein Auto (mehr) zur Verfügung hat, kann auch mit der Bahn kommen. Es existiert eine recht gute Zugverbindung nach Stavenhagen, selbst am Sonntag alle 2 Stunden. Vom Bahnhof bis in die Siedlung sind es zu Fuß etwa 20-25 Minuten. Fußwege sind auf der Strecke größtenteils vorhanden.
Alternativ stelle ich hier auch meine ungeschnittenen Rohaufnahmen mit dem Original-Ton zur Verfügung: