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Zitat: Die Kunst, glücklich zu sein, ist, sich an schlechten Tagen an die guten Zeiten zu erinnern. - Jan Wöllert

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ddr1961




Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 3

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BeitragVerfasst: Mi Dez 03, 2008 3:10 pm  Titel:  Mönchengladbach - Römerbrunnen Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Der Römerbrunnen ist eine Großwohnsiedlung in Mönchengladbach, genauer gesagt im Bereich der früheren Stadt, zwischen den Stadtteilen Mülfort und Giesenkirchen gelegen.
Obwohl der Römerbrunnen auf der „grünen Wiese“ erbaut ist, grenzt die gewachsene Bebauung bis unmittelbar an diese Siedlung heran. In direkter Nachbarschaft befindet sich auch die Gemeinschaftsgrundschule Mülfort Dohr, ein sehr altes und schönes Schulgebäude.
Die ursprüngliche Idee des Römerbrunnens bestand ende der 1960er Jahre darin, eine Großwohnanlage mit Eigentumswohnungen für besser verdienende Schichten zu errichten. Eine große Tiefgarage unter dem Gelände sollte ausreichend Stellplätze bieten. Die Wege zu den Wohnblocks sollten so breit geschaffen sein, dass zum Ein- und Auszug oder zur Anlieferung schwerer Lasten bis zu den Häusern vorgefahren werden konnte. Üblicherweise sollte die Wohnanlage jedoch autofrei sein.
Zur Mülforter Straße hin grenzt die Anlage unmittelbar an die gewachsene Baustruktur an. Einige Mehrfamilienhäuser sind sogar Quasi fast mit eingebaut worden. Ebenfalls zur Mülforter Straße hin befindet sich das Ladenzentrum des Römerbrunnens.
Hier waren ein Supermarkt, eine Sparkasse, Apotheke, kleine Geschäfte und Gaststätten vorgesehen. Auch über einem Teil der Geschäfte gab es flachere Wohnbauten, in denen Räume als Praxis etc. hätten zur Verfügung stehen können.
Das Interesse an dieser großen Zahl an Eigentumswohnungen war allerdings wohl in der damaligen Zeit nicht vorhanden. Zumindest kam die ausführende Firma in der Bauphase in so eklatante finanzielle Schieflage, dass die Fertigstellung nicht mehr möglich war.
Retter in der Not war die, meines Wissens nach heute ebenfalls insolvente, Wohnbaugesellschaft AWOG. Damit das Projekt unter der AWOG Federführung fortgesetzt werden konnte, mussten jedoch einige Planungen verändert werden. So wurden zur Fertigstellung umfangreiche finanzielle Mittel aus öffentlichen Fördertöpfen benötigt.
Hierbei entschied man sich für die Fördermethode, welche die größten finanziellen Mittel ermöglicht, den städtischen Sozialbehörden aber 30 Jahre lang ein Zuteilungsrecht auf die Wohnungen einräumt.
So wurden aus den ursprünglichen Luxuswohnungen plötzlich Sozialwohnungen.
Um die große Zahl an Wohnungen belegt zu bekommen (neben einigen 4-6 geschossigen Bauten stehen besteht die Anlage auch aus 2 – 12geschossigen und einem 18-geschossigen Hochhaus), durfte man beim Klientel nicht sonderlich wählerisch sein. Dazu kam ja, dass es sich um Sozialwohnungen handelte, die auch Menschen mit geringem Einkommen vorbehalten sein sollte, was in der damaligen Zeit noch wesentlich ernster genommen wurde als heute.
Da es quasi vom größeren Apartment bis zur 5-Zimmer Familienwohnung fast alles am Römerbrunnen gibt, machten auch die Sozialbehörden von ihrem Zuteilungsrecht regen Gebrauch.
Immerhin waren die Wohnungen toll geschnitten, hell und großzügig, sowie neu und modern. Man konnte also in not geratene Familien guten Gewissens hier unterbringen
Doch die große Ansammlung sozial Schwacher Personen, die geringen Freizeitangebote und andere Missstände blieben natürlich nicht ohne Folgen.
Schon nach den ersten Jahren litt die Wohnanlage unter zunehmender Verwüstung, Verwahrlosung und steigender Kriminalität.
Die AWOG schien auch von Anfang an nicht Herr der Lage zu sein. Viel zu lange sah man der ständigen Verwüstung zu. Auch die Stadt wollte viel zu lange nicht einsehen, dass der Römerbrunnen als „Notquartier“ ein Fass ohne Boden war.
Anfang der 1990er Jahre hatte das Chaos einen neuen Höhepunkt erreicht. Mittlerweile lebte am Römerbrunnen ein bunter Mix aus weltweiten Kulturen, was wiederum zu neuen Problemen führte.
Mittlerweile waren es nicht nur zerbrochene Fensterscheiben, zertretene Lichtschalter, beschmierte Wände und verdreckte Flure die am Römerbrunnen das Bild charakterisierten, auch gehörten nun mehr Brände in den Fluren, Treppenhäusern und Kellern, sowie Selbstmorde von den Balkons des 18-Geschossers fast zur Tagesordnung.
Wer einmal am Römerbrunnen gelandet war, der war eigentlich jeder Zukunft beraubt und hatte kaum noch Chance, jemals irgendwo anders wieder eine Wohnung zu finden.
Ein Teil des Problems mag auch an der Konstruktion der Häuser gelegen haben, die eben als schicke Eigentumswohnungen und nicht als Sozialquartier geplant waren.
Jedes Hochhaus verfügt an der Front über vier Türen. Die beiden inneren Türen führen in das Treppenhaus. Die beiden äußeren in die Erdgeschoss Flure.
Die Aufzüge werden nicht über das Treppenhaus, sondern über die Flure des EG erreicht. Man muss schon wissen, wo man hin will, denn von jedem Flur aus ist nur ein Aufzug erreichbar. In den meisten Häusern fährt ein Aufzug aber entweder immer nur die geraden oder die ungeraden Stockwerke an. Eine aus heutiger Sicht wohl schwachsinnige Planung, die aber beim Einbau Aufzüge sicher einiges an Geld eingespart hatte.
Vom Treppenhaus aus musste man zunächst auf einen Balkon hinaus um dann sogleich wieder in einen der Flure zu gelangen. Da das Treppenhaus somit völlig losgelöst von den Fluren war, konnten sich hier auch Randalierer bestens aufhalten, ohne dass dies großartig auffiel. Wer von seiner Wohnung aus zum Aufzug ging oder umgekehrt, kam gar nicht am Treppenhaus vorbei.
Obwohl die Stadt bis über das Jahr 2000 hinaus ein Zuteilungsrecht auf die Wohnungen hatte, wurde meines Wissens nach schon ca. ab der Jahrtausendwende hiervon kein Gebrauch mehr gemacht. Zu desolat waren die Umstände in der Wohnanlage. Die AWOG, die wohl schon damals in finanziellen Schwierigkeiten steckte, investierte immer weniger in die Anlage.
Mittlerweile waren die oberen drei Geschosse des höchsten Hauses wegen akuter Ungezieferbelastung völlig gesperrt. Auch in den anderen Häusern gab es Wohnungen, die so abgewohnt waren, dass sie nicht mehr vermietbar waren.
Der 18-Geschosser wurde immer leerer und gegen Ende 2002 wurden auch die letzten drei Mieter aus diesem umgesiedelt und das Haus völlig gesperrt. Einige Zeit danach folgte auch einer der 12-Geschosser (die Häuser Römerbrunnen 20 und 30).
Irgendwann leuchtete dann ein neuer Stern am Himmel. Die AWOG hatte die Anlage angeblich an die Tyscon Group verkauft. Das Konzept der mittlerweile ebenfalls nicht mehr existenten Tyscon:
Wohnanalgen die in finanzielle Schieflage geraten sind zu kaufen oder zu ersteigern und im Rahmen der betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten die Wohnumstände der Mieter Stück für Stück zu verbessern und den Wohnraum damit auch für neue Mieter wieder attraktiver zu machen.
Allerdings fehlte der Tyscon von Anfang an überhaupt das Geld, um an ihren zahlreichen Baustellen quer durch Deutschland überhaupt die nötigsten Verbesserungen durchzuführen. So blieb es meist bei leeren Versprechungen. Am Römerbrunnen wollte die Tyscon den ehemaligen ALDI Supermarkt der nun schon Jahre lang leer stand in eigene Regie wieder beleben. Auch hierzu kam es nie.
Stattdessen rügte die Stadt zahlreiche sicherheitsrelevante Mängel in den Häusern. Plötzlich hieß von Seiten der Tyscon man sei gar nicht Eigentümer, sondern verwalte die Immobilie nur. Für die baulichen Zustände könne man daher nichts und habe auch keinen Einfluss darauf.
Das Chaos gipfelte, als der Betreiber des an die Anlage grenzenden Fernwärmekraftwerkes die Versorgung einstellte, da die Tyscon die Heizkosten nicht mehr abgeführte hatte. Ähnliche Probleme bestanden gegenüber des kommunalen Versorgers NVV, der die Wasserversorgung sicherstellte.
Irgendwann hieß es dann, die Tyscon sei vom Vertrag zurückgetreten und die AWOG mittlerweile selbst kurz vor dem Ende, nun wieder Eigentümer. Für die Verwaltung wurde es immer schwieriger, Ansprechpartner für die Anlage zu stellen und so wurde der Römerbrunnen schlussendlich unter Zwangsverwaltung gestellt.
Weiterhin interessierte sich die holländische Adam Group für die Anlage. Zog sich aber nach eingehender Prüfung des Gesamtzustandes der Anlage zurück.
Nun buhlten einige Interessenten aus Berlin, alle samt mit gleicher Anschrift, nacheinander um die Anlage, ohne jedoch die Sache perfekt zu machen. Der letzte Interessent, ebenfalls mit dieser Anschrift in Berlin, kam dann schließlich zum Zuge. Seitdem gehört die Anlage der Grand City Immobilien. Und es tut sich was.
Umfangreiche Reinigungs- und Renovierungsmaßnahmen haben begonnen. Neue Anstriche, neue Eingänge, neue Aufzüge etc.
Auch wenn es schon wieder Berichte darüber gab, dass das Engagement ins Stocken geraten sei und die durchgeführten Renovierungen auf billigem Niveau und mit minderwertigem Material, so ist der aktuelle Zustand wohl immer noch um Welten besser, als der in den letzten 20 Jahren je war.
Mittlerweile hat der Römerbrunnen zur Imageverbesserungen den Namen Carolinapark erhalten. Wohl auch in der Hoffnung damit wieder potenzielle Mieter zu gewinnen, die am Römerbrunnen nie hätten wohnen mögen.
Bleibt abzuwarten ob das Konzept erfolgreich wird und ob die beiden stilgelegten Häuser 20 und 30 jemals wieder in Betrieb gehen oder irgendwann aus der Anlage entfernt werden.
Einige Bilder werde ich in Kürze präsentieren.
Über euer Feedback zu meinem Bericht würde ich mich freuen.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 03, 2008 3:10 pm  Titel: Nach untenNach oben


:-)


  
michael
Administrator
Administrator



Anmeldungsdatum: 10.05.2008
Beiträge: 380
Wohnort: Hamburg
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BeitragVerfasst: Mi Dez 03, 2008 4:26 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich glaube so oder ähnlich ist es vielen Siedlungen gegangen. Meist sind es entweder Eigentumswohnungen ODER Sozialwohnungen. Was fehlt ist eine gesunde Mischung aller sozialen Gruppen.



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Hendrik



Alter: 29
Anmeldungsdatum: 15.09.2008
Beiträge: 24
Wohnort: Korschenbroich / Mönchengladbach
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BeitragVerfasst: Do Dez 04, 2008 9:10 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo, da ich seit 26 Jahren in Korschenbroich wohne, kenne ich dieses "&Objekt" auch ganz gut. Der Römerbrunnen ist wohl neben dem "&Papageienviertel Geneicken" das am meisten stigmatisierte Quartier Mönchengladbachs. Wie so viele andere Wohnsiedlungen auch, wusste man sich in den 70er Jahren ob der großen Wohnungsnachfrage nicht anders zu behelfen, als hochgeschossigen Wohnraum zu schaffen, um möglichst vielen Bürgern mit wenig Platzaufwand ein neues Zuhause zu verschaffen.

Die geographischen und topographischen Gegebenheiten am Römerbrunnen sind eigentlich auch nicht verkehrt - wir haben hier in der Nachbarschaft eine relativ lockere Wohnbebauung, Felder, Wiesen und viel Grün. Zwischen den Häusern gibt es auch gepflegte gepflasterte Wege, Spielmöglichkeiten, Bäume, Sträucher etc.

Hauptproblem des Römerbrunnens ist meiner Meinung nach die hässliche Architektur der Gebäude. Die 12-18 geschossigen Häuser sind mehr oder minder kubisch in Bungalowform mit Flachdach gebaut worden, haben inzwischen eine extrem fies anzuschauende Wellblechfassade und somit erst einmal einen Anstrich verdient.

Durch die Tatsache, dass aus fast jedem Fenster Satellitenschüsseln ragen (dem hohen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund sei Dank) und die hohe Anzahl an Antennen, sehen die Gebäude aus wie marode Bauruinen im ehemaligen Jugoslawien nach einem Bombenangriff.

Eine Freundin von mir hat vor einigen Jahren in der "&Begegnungsstätte" (auch Jugendheim genannt) eine Geburtstagsfeier gemacht; man konnte nicht zwischendurch rausgehen, um eine zu rauchen - draußen haben sich fast stündlich Russen und Türken geprügelt. Für die Geburtstagsparty musste eigens ein Securitydienst eingestellt werden!

Warum sie unbedingt dort feiern musste (sie kam aus Odenkirchen - da gibt es viele andere Locations), weiß ich bis heute nicht Wink

Wenn wir schon einmal beim Thema Mönchengladbach sind...hier noch die anderen "&sozialen Brennpunkte" der Stadt (auch wenn das Gros der Leser hier sie vermutlich eh nicht kennt):

Venn-Beltinghoven: Bertolt-Brecht-Straße
Lürrip-Uedding: Schonskanterweg
Rheydt: Iltisweg, Espenstraße
Odenkirchen: Schleestraße
Wickrath: Jahnstraße
Geneicken: Frankenviertel
Holt: Böcklinstraße


Zwillinge  Hund OfflineBenutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht senden
Pelznase




Anmeldungsdatum: 09.12.2008
Beiträge: 2

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BeitragVerfasst: Di Dez 09, 2008 7:16 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

@ hendrik:

was isn mit dem papageinviertel? - salierstraße
und mit der platte in ohler? - akazienstraße
und in giesenkirchen is doch auch noch ne siedlung... - sternenfeld glaub ich

ich hab gehört das der 18er abgebaut werden soll und ne verbindungsstraße zwischen dem odenkirchener hochhausviertel welches man vom RB sehen kann gebaut werden soll und mit hochhäusern bestückt werden soll...

ich kann mir jedoch nicht vorstellen selbst wenn die alle renoviert werden, dass das lange hält...
vllt gehts ein paar jahre gut aber römerbrunnen is halt römerbrunnen und nich carolina park

so sehen die ersten umgebauten Häuser von dort aus

/// Edit: Hallo Pelznase. Bitte verwende keine Bilder ohne Erlaubnis der Fotografen.


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Hendrik



Alter: 29
Anmeldungsdatum: 15.09.2008
Beiträge: 24
Wohnort: Korschenbroich / Mönchengladbach
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BeitragVerfasst: Di Feb 10, 2009 9:19 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hier einige aktuelle Impressionen:

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Und so sollen die neuen Wohnhäuser aussehen, wenn sie vollständig renoviert sind:

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punkmuddi



Alter: 32
Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Heinsberg
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BeitragVerfasst: Mi Aug 26, 2009 10:08 am  Titel:  *würg* Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Oh, man, ich komm grad von einer "&Wohnungsbesichtigung" am Römerbrunnen. Ganz sicher will ich da nicht hin. Wir waren etwas zu frü dort und sind darum in der Wartezeit über das Gelände gelaufen, um einen Überblick zu bekommen. Hässlich ist schon untertrieben. Die beiden gespeerten Häuser haben bis zur 4. Etage keine intakte Fensterscheibe mehr, und die Decken, die man von draußen sehen kann, sind schwarz vor Schimmel. Wir sahen uns den Spielplatz an, weil ja auch mein Sohn sich wohlfühlen soll. Die Spielplätze hatten mehr Müll als Sand, und der Müll war schon ewig alt. Überall lagen HUndehaufen. Als wir zum Termin ins Büro sind, was zwischen leerstehenden Wohnungen und Läden versteckt war, mußten wir erstmal ewig waren, bis wir bediehnt worden. Ich wollte die 72qm Bude für 489,- Euro warm, bekam aber direkt zu hören, dass das im Internet ja nur eine Musterwohnung sei, aber ja alle gleich wären, und er mir eine renovierte und eine unrenovierte zeigen wolle, nachdem ich ihm klargemacht habe, dass ich nur eine 72qm Wohnung und keine 75qm wohnung haben wolle, weil die über 500,- Euro kostet.Eine halbe Stunde später ging es dann tatsächlich zum Haus 16. Erst wollten wir in die 8. Etage, die grad frisch renoviert war und in der grad neue Leute einzogen. Erstmal standen wir einige Zeit im Aufzug, der nicht funktionierte. Irgendwann war das Problem gelöst und wir wurden in die renovierte Wohnung geführt. Schöner Laminatboden, der an einigen Stellen, die nicht passten, mit transparentem Silikon geflickt war. Weiße Raufasertapete im Kontrast zum maroden und schwarzschimmelbefallenem Balkon und den moosbewachsenen Fenstern. Darauf angesprochen sagte uns der Makler sehr genervt, dass die Fenster ausgetauscht werden, wenn sie nicht funktionieren und das Moos sei ja nur von Außen. Klar, bei Einfachverglasung. Die Balkone würden nicht zur Renovierung gehören, darum hatte ich auch ein ganz schlechtes Gefühl, da rauf zu gehen. Der Makler rüttelte an der Brüstung:" Sehen sie, ist alles stabil!" Ja, ich sah den Rost rieseln. Ok, Bad war ganz nett.
Danach sind wir in eine Wohnung, 2 Etagen darunter gegangen, unrenoviert." Wenn sie die Wohnung nehmen, renovieren wir innerhalb von 1-2 Monaten, und dann sieht sie aus wie oben."
Im Flur stank es fürchterlich nach Urin, im Treppenhaus ging es durch zertretene Glastüren. "&Das sind die Leute, die hier wohnen, die sowas machen!" Toll, denk ich,..super! In die Wohnung kam er nur mit einen starken Tritt gegen die Tür rein. Alles verdreckt, im Bad eindeutig der Wasserschaden der Wohnung darüber zu erkennen, der Balkon voll mit Hundekacke, aber ich würd da eh nie draufgehn.
Ich fragte den Makler, wie es sein kann, daß die Spielplätze so vermüllt sind. Dieser war schon völlig genervt, weil ich wohl meinem Ekel mit Mimik und Gestik ordendlich Ausdruck verlieh. "&Die werden jeden Tag gereinigt!" log er mir ins Gesicht.
Wir haben hier in unserem Block ein altes Hausmeisterehepaar, die sich um unsere und um 3 weitere Anlagen kümmern, und hier ist es dagegen fast steril!
Ich fragte, was mit den leerstehenden Hochhäusern passiert, wann die abgerissen werden. "&Wenn die Wohnungen voll sind, dann werden wir uns darum kümmern." Eine echt grauenvolle Vorstellung, daß die da Leute in meterdicken Schimmel setzen wollen, den sie wohl nur unzureichend zu beseitigen versuchen werden.
Schnell verabschiedet, Treppe runter, bloß nix anfassen, schnell ins Auto und bloß weg hier!
Alles in allem: Wiederlich, Arogant, Verarsche pur!
Mir ist jetzt noch schlecht!


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michael
Administrator
Administrator



Anmeldungsdatum: 10.05.2008
Beiträge: 380
Wohnort: Hamburg
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BeitragVerfasst: Do Aug 27, 2009 7:19 pm  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Danke für diesen Bericht. Ich denke mal beim Schimmel hört der Spass auf. Das hat auf Dauer keinen Sinn.


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drwho1973




Anmeldungsdatum: 20.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Römerbrunnen
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BeitragVerfasst: Sa Feb 20, 2010 3:33 am  Titel: Oooh ! Ist der Römerbrunnen wirklich so schlecht? Ich habs versucht Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Hallo,
zunächst mal vielen Dank für die vorherigen Berichte und Kommentare. Diese waren für mich sehr informativ. Ich habe Eure Einträge bereits im letzten Jahr gelesen bevor ich mich entschieden habe hier in den Römerbrunnen zu ziehen! Ja ich habe es gewagt und ja ich wohne jetzt hier und ja ich fühle mich wohl und NEIN ich bin kein Asylant, Terrorist oder Prof. Harz 4!
Ok, nun mal im Detail. Nachdem ich im letzten Jahr neu geheiratet habe und zügig Nachwuchs sich anmeldete, der in Kürze das Licht erblicken wird, wollte ich mich von meiner Singlewohnung verabschieden und mich vergrößern. Ich hatte trotz 2 Kindern aus erster Ehe nur ein kleines Apartment im Kreis Neuss. Ich wohnte auf einem netten Gehöft, sah alles schick aus aber es ist nicht alles Gold was glänzt....
Nachdem meine Frau und ich uns über Größe und Räumlichkeiten sowie gewisse Merkmale einig waren, begannen wir die Suche. Wir wollten 4-5 Zimmer ab 100qm mit Stellplatz bzw. Garage. Ja kann ich mir leisten. Kostet, geht aber. Unser Budget war klar. Wir dachten so an 1000,- warm.
Nach 6 Monaten gefrustetem Suchen und etlichen Bruchbudenbesichtigungen hatten wir es schon fast aufgegeben. Wir sind bis nach Holland und Issum gefahren. Was wir besichtigt hatten war entweder totaler Bruch oder maximaler Kompromiss. Dazu kam, dass uns nahezu jeder Makler oder Privatmann nur für blöd verkaufen wollte. So wurden uns Bäder in den Farben gelb mit Grau als top-modern angeboten und Küchen, die in der Schräge soweit eingebaut waren, dass ich als 1,90 Hüne die Schränke nur auf Knien erreichen konnte, wurde als besonders praktisch dargestellt. Irgendwann sah ich Anzeigen im Netz zu Wohnungen im Römerbrunnen. Ich fragte ein paar Menschen, von denen ich glaubte, sie wüssten etwas darüber. Ab da begann das "&Fiasko" Kurz gesagt, einige Menschen aus meinem Bekanntenkreis reden nicht mehr mit mir und ich musste mein Büro umziehen, da ich nun nicht mehr gewünscht bin. OK, auch das ist eine sehr interessante Lebenserfahrung! Keiner der Personen hatte jedoch belegbare eigene Erfahrungen oder die von Bekannten. Alle kannten nur Gerüchte sowie das Geschwätz aus den Netz.
Nun, da ich gerne gegen den Strom schwimme und von einigen besonders tollen Nachbarn, die aus Ddorf ins Grüne zogen und seit dem nur noch nervten, die Nase echt voll hatte, war ich versucht dort hinzufahren. Ursprünglich wollte mich ein Nachbar, ein guter Freund begleiten aber ich konnte es nicht abwarten, bis er von der Arbeit zurück kam und bin einfach hin gefahren.
Zunächst habe ich das "&Ghetto" Terrain infiltriert und mich auf Schläge vorbereitet, da man mir sagte ich würde mit dem Baseballknüppel begrüßt. Als Co-Trainer für Kampfsport für mich eine durchaus interessante Äußerung, die mich natürlich neugierig machte. Nachdem ich als ankam, musste ich zunächst mal zugeben, dass die Bunker sicherlich von außen keinen Preis gewinnen werden. Per Zufall entdeckte ich das Verwaltungsbüro und ging kurzer Hand einfach hinein. Ich wurde sehr freundlich von Herrn F. empfangen. Ich schilderte mein Anliegen. Herr F. Sagte mir, dass die 100-120qm Wohnungen bereits alle vermietet wären. Ich könne mir 146qm, 6 Zimmer anschauen oder man würde mir 2 "&Bruchbuden" zeigen, so dass ich wisse, wie es aktuell aussehen würde und man könnte aus 2 Wohnungen eine machen! Interessanter Gedanke, dachte ich mir. Also auf los gehts los... Wir starteten mit der Besichtigung. Da mir 6 Zimmer zu viel waren, 5 jedoch perfekt wären, verzichtete ich auf die Besichtigung der größten Wohnung und wollte die Ruine sehen. Zuerst wurde ich aber in eine fertige Wohnung gebracht. Diese wider um sah einfach toll aus. Es gab nichts zu meckern. Im Anschluss kam dann die für mich eventuelle Wohnungszusammenlegung dran. Interessant war, dass ein Teil, die kleinere Wohnung bereits renoviert war, die große jedoch nicht. Der ach so schlimmer Bruch definierte sich in einem alten, kaputten Bad und leicht dreckigen Räumen mit teils ein wenig Unrat belegt. Im ganzen Objekt war kein Schimmel. Klar viel mir sofort die Verglasung auf. OK, Einfachverglasung könnte ein Problem sein und sehr teuer im Unterhalt werden. Generell hat mir die Wohnung sehr gut gefallen. Eigentlich wusste ich da schon, die ist es!!! Die Wohnung ist super geschnitten und der Ausblick aufs Feld in der 10 Etage -- einfach Top!!!
Ich vereinbarte mit Herrn F. einen erneuten Termin mit Frau und meinen 2 Kindern. Auch denen gefiel es. Kosten warm knapp unter unserem Budget. Es sei noch angemerkt, dass ich selbst für 1000 kalt nix gescheites gefunden hatte, was mir zusagte, da ich nicht bereit war und bin Maklergebühren zu tragen! Nun, nachdem uns und nicht Herrn F. bereits klar war, dass wir hier hin wollen, wollten wir verhandeln. Ich wollte eine komplett renovierte Wohnung mit neuen Bädern haben. Selbst der bereits verlegte Laminatboden gefiel mir nicht. Herr F. ging mit mir von Raum zu Raum und wir hielten alle Punkte fest. Ich wollte alles als Vertragsbestandteil haben, da ich natürlich nicht blind einem "&Fremden" vertraue, schon gar nicht im "&Ghetto" Römerbrunnen. Herr F. fertigte einen Vertrag zu meinen Konditionen!!! Dies war im Oktober letzten Jahres. Einzug sollte der 1 Januar werden. Auf meine Frage hin, wann die Arbeiten starten würden, wurde mir von einem Kollegen des Herrn F. gesagt, dass gegen Ende November man loslegen würde und ich pünktlich beziehen könne.
Gesagt, getan, gezeichnet! In den anschließenden Wochen bin ich etliche Male im Römerbunnen gewesen, habe sogar einfach Etagen, die leer standen alleine, ohne Wissen des Herrn F. besichtigt, um zu sehen ob es doch schlimmer ist als mir dargestellt wurde. Klar fand ich ein paar tote Türen, dass war es aber auch schon. Mir ging es darum mit dem ein oder anderen neuen "&Nachbarn" unverbindlich ins Gespräch zu kommen um nach der Ghettogang zu fahnden. Tja, die gibt es hier gar nicht mehr. So was gab es mal aber mittlerweile gibt es hier keinen Palaver mehr. Stattdessen wurde ich von jedem Vorbeiziehenden nett gegrüßt. Das übrigens ist immer noch so!. Und hier wohnen einige Menschen, die Jaguar, Porsche und BMW fahren. Da brauche ich mir mit meiner alten Beulenkiste wohl eher keine Sorgen machen. Irgendwann viel mir ein, dass ich ja noch Parkplätze haben wollte. Also auf ins Büro. Und schon war auch das geklärt. Einen Tiefgaragenplatz für 15,- Wo gibt es den so was. OK, die Garage braucht ein wenig Farbe aber egal. Ich bin als meine Wohnung gemacht wurde, regelmäßig vor Ort gewesen und habe mit den Handwerkern gesprochen. Im Dezember, als ein Teil bereits fertig war, fragte ich Herrn F., ob ich schon dort Sachen in einem Raum abstellen dürfe und mich schon ummelden könne. Klar, auch das war kein Problem. Letzten Endes habe ich meine Wohnung pünktlich bezogen und alles war exakt so hergerichtet, wie besprochen. Ich wohne jetzt hier seit 7 Wochen und alles ist OK. Bei jeglicher Frage, bekomme ich sofort Antwort, Anliegen, wie die Fenster ziehen, wurde sofort durch einen Monteur behoben und selbst die Heizungen wurde korrigiert und neue Thermostate montiert. OK, klar hier muss man häufig entlüften und alle Leute sind davon genervt und angeblich haben alle extreme Nachzahlungen aber keine Heizung. Einer sogar seit 4 Jahren nicht... Komisch!! Wenn es solche Probleme gibt, warum zieht man dann nach erfolgloser Verhandlung nicht einfach aus!!! Ich würde keine 4 Wochen ohne Heizung bleiben!!! Meine Heizungen funktionieren alle. Aus Sicherheit aber bezogen auf die Gerüchte (und ja ich habe bereits Abrechnungen gesehen, wo es tatsächlich hohe Nachzahlungen gibt)zahle ich freiwillig höhere Nebenkosten und schreibe mir jeden Monat alle Zählerstände auf. Ich habe sogar für jeden Wasserhahn eine Uhr. Komischerweise habe bisher fast noch nie eine Wasseruhr und schon gar nicht für jeden Hahn besessen!!! Ich kann bisher nichts negatives über Grand City, der Verwaltung hier, sagen!! Alles sind super nett und sehr hilfsbereit. Hier gibt es eine Armee von Hausmeistern, die täglich reinigen. Mein Flur wird jeden Tag geputzt. Der Aufzug auch. Ebenfalls die Grünanlagen. OK, die Mülltonnen sind zu klein!!! Das nervt wirklich und dass manche Bewohner auf dem Rasen parken. So etwas müsste nicht sein...
Ich habe mir ein digitales Thermostat gekauft, da man damit Kosten sparen soll. Das Ding funktioniert so gut, dass ich alle Heizkörper damit ausrüsten werde. Da ich die Dinger mitnehmen kann ist die keine schlechte Investition. Kosten gesamt: ca. 250,- Ne Sat Schüssel hab ich auch, da Kabel hier nicht so klasse funktioniert. Aber bitte was will man hier erwarten. Da kauft eine Berliner Gesellschaft aus der Zwangsverwaltung heraus 650 KM weiter ein Objekt mit ca. 1000 Mietern. Hier wird ein kompetentes Büroteam eingesetzt und eine Armee an Arbeitern und Hausmeistern. Klar ist natürlich, dass am Tag nahezu 24 Stunden lang das Telefon klingelt. Und jeder hat ein Problem, wie z.b verstopfte Toilette, da man sich die 4 Buchstaben lieber mit Zewa abwischt... Klar, dass jeder einen Notfall hat und jeder zuerst bedient werden möchte. Ich möchte gerne die Verwaltung sehen, die das hier in Deutschland besser schafft als, dass was die Leute hier leisten!!! Nämlich aus dem Nichts mit extrem beschränkten Mitteln die Hütten wieder in Stand zu versetzen und gleichzeitig das Image, dass sicherlich auch in 50 Jahren sich nicht ändern wird, selbst wenn man alle Häuser abreist und hier einen Park hin macht, versuchen aufzubessern. Man sollte auch mal die 2. Seite sehen und nicht immer nur Gerüchten glauben. Klar gibt es hier Bruch und klar gibt es hier und da Schimmel! Und klar ist, dass Renovierungen einfach gehalten werden und dennoch sieht es klasse aus! Selbst der mir nicht zusagende Laminatboden wurde entfernt und erneuert. Mehr als alles zu erfüllen, was ich gefordert habe, kann ich nicht verlangen. Am Rande sei erwähnt, dass ich einmal auf Herrn F., der gerade auf Tour war, warten musste. Ich saß da mit Kaffee bei einem netten Kollegen, der mir seine Visitenkarte reichte. Er hatte einen coolen Titel: "&Sozialer Mieterbetreuer" Ja ne is klar... Was bitte ist das??? Kenne ich nicht! Also fragen! Dieser Mann ist nur da, um sich mit Mietern zu beschäftigen und denen bei der Erledigung von Korrespondenz mit Behörden etc. zu helfen, da eben viele hier entweder kein Deutsch oder nur wenig Deutsch verstehen oder aber Deutsche sind, die ein Deutsch sprechen, dass ich nicht unbedingt verstehen kann. Fazit: Wir fühlen uns hier wohl. Es brauch mir natürlich keiner glauben. Mir ist völlig egal, was andere Menschen glauben oder gar über mich meinen. Aber wer interessiert ist, kann gerne in den Römerbrunnen kommen und uns hier treffen. Netten, interessierten Menschen zeige ich auch gerne unsere Wohnung, solange jetzt nicht jeden Tag hier jemand hin will. Sonst brauche ich bald wieder einen neuen Boden... Wink

P.S Bitte nicht auf den einen oder anderen Fehler achten. Ich bin durchaus der deutschen Sprache mächtig jedoch ist es bereits 04:33 morgens.


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drwho1973




Anmeldungsdatum: 20.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Römerbrunnen
germany.gif
BeitragVerfasst: Mi März 10, 2010 10:06 am  Titel: Hehehe ! (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

So, nun sind einige Wochen vergangen, seitdem wir hier wohnen und oh böse Falle!!!!! ------ Wir sind immer noch zufrieden!!!!!

Heute wurde die in der Küche noch fehlende Wasseruhr eingebaut. Nun haben wir auch endlich Wasser in der Küche. Klar jetzt können die Kritiker wieder sagen, siehste, doch Probleme, mehr als 2 Monate kein Wasser in der Küche. Dazu kann ich nur anmerken, dass in der Küche auf meine Anweisung hin vor Bezug keine Uhr montiert wurde, da ich erst die Küche einbauen wollte. Die Wasseruhr sitzt leider an einer ungünstigen Position. Und da ich anstelle eines Fleisenspiegels eine Holzplatte, passend zum Design gewählt hatte, musste diese erst montiert werden. Und da hier im Haus mehrere Anschlüsse neue Wasseruhren montiert werden mussten, wurde gesammelt und dann terminiert. Leider wird der Termin von Techem gemacht und nicht von der Hausverwaltung. Dies habe ich auch so von Techem erfahren! Es sollte Ende März sein, dagegen habe ich mich allerdings bei Techem beschwert, da dies genau die Zeit ist, wo wir unser Baby erwarten. Techem war so kulant, hat den Termin verworfen und auf heute vorgezogen, NUR wegen uns!!! Und alle Mieter im Haus wurden erneut informiert. Die Installation ging schnell und reibungslos. Ich habe bisher in noch keiner Wohnung alle Heizkörper und Wasseruhren digital und funkend gehabt. Tolle Sache. Fairer geht es nicht bei den Abrechnungen. Klar jetzt könnte man wieder sagen, die Dinger sind von der Meizungsmafia manipuliert worden. Aber ich denke irgendwann hört der Spaß mal auf. Wer das meint, sollte besser mehr Privatfernsehen schauen und sich als Gast bei den bekannten Talkshows melden. In London gäbe es da noch "&Speakers Corner", dort könnte man auch die Verschwörung der Römerbrunnenmafiosis oder am besten gleich den Weltuntergang predigen... Laughing
Meine Heizungen funktionieren immer noch! Lediglich alle paar Tage (ca. 10) entlüfte ich mal, was aber meist nur bei 2 Heizkörpern nötig ist. Die meisten funktionieren seit Bezug tadellos. Schimmel haben wir immer noch keinen. Eine Fensterscheibe war bei Bezug kaputt. Ersatz ist bereits da, die Firma hat aber aufgrund der Witterungsverhältnisse abgelehnt zu montieren. Also warten wir auf Windstille...

Dann gab es noch einen Streitpunkt zwischen Mietern und Verwaltung hier im Haus: Ein Aufzug war kaputt, bereits seit ca. 1 Jahr stillgelegt, da umfangreiche Reparaturen notwendig seien. Bei Besichtigung sagte Herr F. uns, dass bereits Aufträge an 3 Firmen gegangen seien und man immer noch keine Lösung hätte, da die Reparatur schwierig sei. Tja was soll ich sagen, seit gestern wird repariert. Ein ganz neuer, 350 kg schwerer Motor wird montiert. Also wieder nicht gelogen!!!

Damit ich nun mich hier an die Mieter anpasse, beschwere ich mich regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, dass meine Heizung funktioniert. Laughing
Gestern habe ich mich beschwert, dass der Aufzug repariert wird. Man fragte mich warum mich das stören würde. (Jeder dachte ich meckere nun wegen Lärmbelästigung oder so) Ich antwortete, dass die Mieter in unserem Haus langsam aber sicher nichts mehr zu meckern hätten und es dann ja langweilig werden könnte. Wink
Laughing
Also bis jetzt ist alles prima. OK, einige Leute kommen uns nicht besuchen, weil hier im Ghetto ja Kriegsähnliche Zustände herrschen aber damit können wir ganz gut leben. Speziell heute haben wir ein Bombenwetter. Ich kann nur hoffen, dass Leute, die den Römerbrunnen googlen und zweifelsohne auf dieses Forum treffen auch bis unten komplett lesen und der Anlage und den Menschen hier zumindest eine faire Chance bieten und es sich ansehen kommen. Klar der Ort hier hat seine Vergangenheit und klar es gibt hier noch extrem viel zu machen aber anstelle nur zu reden, wird hier täglich gemacht. Es gibt 7 Hausmeister mit wiederum etlichen Helfern. Überall laufen Handwerker herum. Wo sonst wird soviel für eine Anlage getan? Man kann hier sehen, dass es sich bei der Anlage nicht nur um ein Abschreibungsobjekt einer Berliner Firma handelt, sondern, um eine Investition in die Zukunft. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis eins der Geisterhäuser in Angriff genommen wird.
Ich werde natürlich weiter von unseren Erfahrungen hier berichten, auch wenn ich momentan der Einzige bin, der sich öffentlich positiv äußert. Ich kann auf jeden Fall versprechen, dass ich auch, sollte es irgenwann mal vorkommen, negative Vorkommnisse schreiben werde.


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drwho1973




Anmeldungsdatum: 20.02.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Römerbrunnen
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BeitragVerfasst: Di Mai 18, 2010 9:28 am  Titel:  (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Es ist doch immer wieder schön zu lesen, was für Unwahrheiten oder Müll in der Presse, speziell in der Rheinischen Post von Frau Schnettler geschrieben wird und da meine ich nicht nur Kommentare zu ihren Artikeln, sondern auch die Artikel selber. Ganz offensichtlich nutzt die Frau Schnettler ihre Position, um schlecht über den Römerbrunnen zu schreiben, ignoriert dabei aber die Fakten total! Fakt ist, dass die Häuser gesichert waren! Fakt ist, dass Jugendliche dort einbrechen, weil sonst kein Platz für Jugendliche ist, da die Begegnungsstätte kein Programm für Jugendliche hat, dass auch nur ansatzweise für Jugendliche interessant ist! Fakt ist, dass nach Meldung dort neu verschlossen wird und fakt ist, dass immer wieder neu eingebrochen wird. Da man eine Zeit lang unten nicht mehr reinkam, stieg man über den ersten Stock ein! Komisch, dass die Maßnahmen an dem großen, leerstehenden Haus funktionieren... Fakt ist, dass die Verwaltung der Bauaufsicht Rede und Antwort stand und zwar unverzüglich auf Anfrage als die Herren hereinkamen und Ihren Ausweis zeigten. Ich, ein normaler Mieter hier hatte zu der Zeit ein Termin, der deswegen leider platzte! Dennoch war ich dort und habe das Gespräch itbekommen. Es wurde alles beantwortet. Schließlich handelte es sich um um Personen, die vom Land beauftragt wurden, sich damit zu befassen. Warum aber soll man einer Reporterin Rede und Antwort stehen, die bis dato nur schlecht über den Römerbrunnen schreibt und sogar Fakten verdreht. Fakt ist auch, dass bereits Arbeiten dort im Gange sind und die ersten beiden Etagen, sprich Parterre und 1. Etage zugemauert werden. Nun zeige man mir doch mal den Lieferanten, der die Steine binnen 24 Stunden liefern kann und mit den Arbeiten beginnt! Aber man sollte sich doch mal die Frage stellen, was ein Rentner, der als Blockwart bekannt war und sein Umfeld tyrannisierte, dort in dem Haus suchte? Fakt ist, dass der Rentner Hausfriedensbruch begangen hat und Fakt ist, dass der Rentner offensichtlich die Tür zum Fahrstuhl mit einem Spezialschlüssel wohl geöffnet haben muss, was dann noch Einbruch, eventuell sogar Sachbeschädigung wäre. Alle Türen eines Fahrstuhls sind solange dieser nicht auf der Etage steht per Verrigelung gesichert. Was will man mehr? Nun, da dies offensichtlich Einbrecher nicht abhält, wurde die Türen sogar zugeschweißt. Fakt ist, dass dort nicht nur Jugendliche, sondern ganze Banden einsteigen und systematisch das Haus zerlegen, um Kupfer und andere Metalle zu klauen. Die Hausverwaltung hat nachweislich 7 stellig investiert und arbeitet Ihren Plan Stück für Stück ab. Zu diesem Plan gehört sicherlich auch, die leerstehenden Häuser wieder in Betrieb zu nehmen, aber wofür solange die anderen Wohnungen noch nicht alle belegt sind? Wo sonst arbeiten denn täglich soviele Firmen und Hausmeister an einem Gelände? Es dauert halt seine Zeit... Komisch ist nur, dass wenn ich ein Problem als Mieter habe, sofort jemand kommt und das Problem beseitigt. Ich habe eine nach meinen Vorstellungen renovierte Wohnung bezogen, da kann keiner meckern. Anstatt hier immer nur schlecht über den Römerbrunnen zu reden, sollte man mal lieber bewerten, was hier bereits geleistet wurde. Außerdem finde ich es eine Frechheit Personal, wie Herrn Balthasar mit Namen persönlich in Artikeln zu nennen. Ich habe die gesamte Belegschaft als freundlich und kompetent kennen gelernt und mal ehrlich, wer will deren Job schon machen? Für ein durchschnittliches Gehalt Prügelknabe für renitente Mieter zu sein, die täglich nerven, weil der Abfluss verstopft ist, da man anstatt Toilettenpapier alles mögliche benutzt und dann natürlich sofort bedient werden zu wollen, obwohl dies nicht Aufgabe der Verwaltung ist. Klar, dass diese Mieter dann auch nicht die Miete bezahlen, da das Klo ja nicht funktioniert... Ich habe meine Eindrücke zum Römerbrunnen bereits hier beschrieben und ich stehe zum Römerbrunnen, auch wenn ich aus dem klassischen Vorort komme und Hochhäuser eigentlich nicht mag. Mir bietet die Anlage hier sehr viel und anstatt zu meckern, sollten die Leute lieber mal mit anpacken, denn wenn jeder, so wie ich, hier mit Hand anlegen und z.B. nur seinen Müll ordentlich entsprgen würde, dann wäre es hier schon wesentlich besser. Ich lade gerne Frau Schnettler ein, sich meine Wohnung anzuschauen und sich meine Sicht anzuhören. Und NEIN, ich arbeite nicht für die Verwaltung, sondern habe eine eigene kleine Firma. Mittlerweile habe ich hier vor unserem Haus Spielgerüst für Kinder aufgestellt und die ganze Tiefgarage gemietet... Und weitere Projekte hier im Römerbrunnen sind bereits in Planung, wie ein Bistro, ein Geschäft und ein Jugendtreffpunkt, wo Jugendliche auch was machen können, nicht so wie in der Begegnungsstätte... Denn beschäftigt man die Jugend, dann gibt es anderswo auch keine Probleme... Aber auch klar ist, dass würde Frau Schnettler positiv hier über den Ort reden, würde es keiner mehr lesen wollen. Daher sind die Motive der Autorin mehr als klar. Sensationshascherei um den eigenen A... zu retten und gut dar zu stehen. Damit gehört diese Frau klar in die Kategorie RTL Niveau... Selbst die Bildzeitung ist da schon besser. Von einer seriösen Zeitung wie der RP sollte man Objektivität erwarten und nicht das Niveau wie bei RTL Punkt 12... Und interessant ist doch auch, dass auch der Oberbürgermeister von MG dieser Frau keine Stellungnahme abgeben wollte. Das sagt doch alles aus. Warum sollte die Verwaltung einer privaten Investorin der Presse anworten, die auch an der öffentlichen Hand verhungert. Ich persönlich finde es sehr schade, wie man hier über die Menschen am Römerbrunnen redet. Dass hat hier keiner verdient, schon garnicht die Verwaltung. Man darf nicht vergessen, wie es hier mal war und wie es hier inzwischen ist. Und es geht weiter vorwärts, auch wenn nur in kleinen Schritten...


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